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 | Kann die Vogelgrippe durch mit Federn und Daunen gefüllte Bettwaren übertragen werden? Nein, die Vogelgrippe kann nicht durch Duvets und Kissen übertragen werden, denn alle Federn und Daunen werden gleich nach dem Rupfen in den Herkunftsländern gewaschen und vor dem Export getrocknet.
Das H5N1-Virus ist, wie alle Influenzaviren, von einer Lipidhülle (Fettschicht) umgeben. Diese wird durch Trockenheit oder Hitze zerstört, mit der Folge, dass Viren nicht mehr infektiös, also ansteckend sind. Federn und Daunen werden gleich nach dem Rupfen gewaschen und bei Temperaturen über 100°C keimfrei getrocknet. Erst danach erfolgen Transport und Verarbeitung. Es ist praktisch unmöglich, dass ein Virus diese Prozesse übersteht. Die mit Daunen und Federn gefüllten Bettwaren sind somit frei von Viren der Geflügelgrippe. Die Mitglieder des Verbandes der Schweizer Bettwarenfabriken importieren und verarbeiten seit mehreren Jahren nur gewaschene Federn und Daunen. Bevor diese in der Schweiz abgefüllt werden, erfolgt meistens ein erneutes Waschen und Trocknen der Federn und Daunen bei Temperaturen über 100°C. Durch das Gütesiegel «Swiss Guaranty VSB» des Verbandes sind Duvets und Kissen mit hygienisch einwandfreiem Inhalt klar erkennbar. |  |
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